Mit 7:0 in die höhere Klasse: Sörnewitz krönt das letzte Heimspiel

Es gibt Nachmittage, die ein Verein lange in Erinnerung behält – dieser am Kahlhügelweg gehört dazu. Schon bevor der erste Ball rollte, lag etwas Festliches in der Luft: Die Spieler liefen an der Hand von Einlaufkindern auf den Rasen, und beiden Mannschaften war anzumerken, dass dies kein gewöhnlicher 21. Spieltag werden würde. Am Ende stand fest, was sich über Monate angedeutet hatte – der Aufstieg ist perfekt. Das letzte Heimspiel der Saison geriet damit zur Bühne für eine Mannschaft, die ihre Liga in dieser Spielzeit nach Belieben dominiert hat.

Für die passende sportliche Kulisse sorgte vor allem einer. Benny Brückner brachte die Gastgeber in der 20. Minute in Führung, legte in der 33. nach und vollendete kurz nach Wiederanpfiff (50.) seinen Dreierpack – ein Auftritt, wie ihn sich der treffsicherste Angreifer der Liga für einen solchen Tag nur wünschen kann. Doch die Torgefahr verteilte sich auf viele Schultern: Nico Käseberg erhöhte schon in der 22. Minute, ehe Adrian Günther vor der Pause auf 4:0 stellte (37.). Mit dieser komfortablen Führung ging es in die Kabine.

Nach dem Seitenwechsel ließ Sörnewitz Ball und Gegner laufen, ohne das Tempo zu forcieren. Felix Kirste markierte in der 72. das sechste Tor, ein Eigentor von Franz Gronenberg (79.) besiegelte den 7:0-Endstand. Die BSG Traktor Baßlitz, im unteren Tabellendrittel zu Hause, fand über die gesamte Spielzeit kein Mittel gegen die Heimelf – an diesem Tag wäre aber wohl ohnehin kein Kraut gegen die Gastgeber gewachsen.

So bleibt der fünfte Sieg in Folge, eine makellose Schlussphase und der Lohn für eine ganze Saison an der Tabellenspitze. Nach dem Schlusspfiff feierten die 99 Zuschauer ihr Team, ehe die Saisonverabschiedung den offiziellen Schlusspunkt unter eine Spielzeit setzte, die im Verein noch lange Gesprächsthema bleiben dürfte. Der Blick richtet sich jetzt nach oben – eine Klasse höher.